Maarten van HeemskerckZwischen 1532 und 1536 37 reiste der hollndische Kunstler Maarten van Heemskerck nach Rom. Die meisten der dort entstandenen Zeichnungen stammen aus einem Zeichnungsbuch, das er whrend seiner Streifzuge mit Motiven fullte, und dessen originale Bindung heute verloren ist. Neueste kunsttechnologische Untersuchungen am Berliner Kupferstichkabinett ermglichten die weitgehende Rekonstruktion der ursprunglichen Reihenfolge der Buchseiten. Sie bildet die
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Zwischen 1532 und 1536/37 reiste der holländische Künstler Maarten van Heemskerck nach Rom. Die meisten der dort entstandenen Zeichnungen stammen aus einem Zeichnungsbuch, das er während seiner Streifzüge mit Motiven füllte, und dessen originale Bindung heute verloren ist. Neueste kunsttechnologische Untersuchungen am Berliner Kupferstichkabinett ermöglichten die weitgehende Rekonstruktion der ursprünglichen Reihenfolge der Buchseiten. Sie bildet die Grundlage des vorliegenden Faksimiles. In faszinierenden Studien hielt van Heemskerck antike Skulpturen und Ruinen sowie Stadtlandschaften fest. Dabei bewies er ein besonderes Gespür für Kompositionen und Perspektiven sowie höchste zeichnerische Sensibilität. Im Zeichnungsbuch fand der Künstler sein persönliches Experimentierfeld und schuf zugleich einen kostbaren Fundus an Motiven.
MAARTEN VAN HEEMSKERCK (1498–1574) zählt zu den berühmtesten niederländischen Malern des 16. Jahrhunderts und ist heute vor allem für seine großartigen römischen Zeichnungen bekannt. Mit ihnen gilt er als Begründer topografischer Veduten Roms.