Jeff KoonsFood, fun and fashion: Dies sind die Themen von Jeff Koons' neuen groformatigen lbildern mit dem Titel Easyfun Etheral, in denen er Motive wie Schokoladen Doughnuts, grell geschminkte Lippen und leuchtend bunte Haarlocken zu collagenhaften Ensembles verwebt. Dazu sammelt Koons Vorlagen aus Werbeillustrationen, die er am Computer zusammenmontiert und anschlieend in fotorealistischer Perfektion auf die Leinwand bertrgt. Die sthetik der lbilder erinnert
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»Food, fun and fashion«: Dies sind die Themen von Jeff Koons' neuen großformatigen Ölbildern mit dem Titel »Easyfun - Etheral«, in denen er Motive wie Schokoladen-Doughnuts, grell geschminkte Lippen und leuchtend bunte Haarlocken zu collagenhaften Ensembles verwebt. Dazu sammelt Koons Vorlagen aus Werbeillustrationen, die er am Computer zusammenmontiert und anschließend in fotorealistischer Perfektion auf die Leinwand überträgt. Die Ästhetik der Ölbilder erinnert an die Pop Art von James Rosenquist oder an David Salles Bildkompositionen. Körperlose Lippen und Augen verweisen auf René Magritte und Salvador Dalí, Klecksspuren auf Jackson Pollock. Barocke Bildelemente und ein dynamischer Bildaufbau sollen den Betrachter anziehen, Optimismus wecken. Koons' Arbeiten enthalten sich jeder Sozialkritik und feiern in populistischem Idiom Vergnügungslust und Selbstbezug der »Spaßgeneration«. Die Publikation stellt anhand exemplarischer Werke auch Jeff Koons' bisherige Arbeit vor sowie seine Kernaussagen zur Bedeutung von Kunst in Zeiten medialer Übersättigung. In einem faszinierenden Beitrag beobachtet Robert Rosenblum den Künstler bei der Arbeit. Zum Künstler: Jeff Koons *1955 in York, Pennsylvania. Studium am Maryland Institute of Art, Baltimore und am Art Institute of Chicago. 1980 erste Einzelausstellung im New Museum of Contemporary Art, New York. 1990 Biennale Venedig mit der Skulptur »Made in Heaven«. Ausstellung: Deutsche Guggenheim Berlin 27.10.2000-14.1.2001