Isa GenzkenDie Arbeiten von Isa Genzken bilden keinen homogenen Formenkanon. In ihren Werkserien seit 1976 kommen unterschiedlichste Materialien und Gestaltungsphnomene zum Ausdruck, die aber ein durchgngiges Themenfeld prsentieren: das Interesse an Architektur, an Schnittstellen zwischen Innen und Auen, die Frage nach Oberflche und stereometrischen Strukturen ebenso wie der Aspekt des Fragmentarischen und Fragilen. Genzkens Arbeitsweise lsst dabei einen
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Die Arbeiten von Isa Genzken bilden keinen homogenen Formenkanon. In ihren Werkserien seit 1976 kommen unterschiedlichste Materialien und Gestaltungsphänomene zum Ausdruck, die aber ein durchgängiges Themenfeld präsentieren: das Interesse an Architektur, an Schnittstellen zwischen Innen und Außen, die Frage nach Oberfläche und stereometrischen Strukturen ebenso wie der Aspekt des Fragmentarischen und Fragilen. Genzkens Arbeitsweise lässt dabei einen deutlichen Bezug zu den kunstverwandten Bereichen Architektur und Design erkennen. Mit ungewöhnlichem Blick greift sie auf die gebaute Umgebung zurück und »erfindet« architektonisch anmutende Skulpturen. Dabei sind ihre Raumkonzepte aber keine reale Übersetzung, sondern höchst artifizielle Auseinandersetzung mit skulpturalen Fragestellungen. Der Band stellt die neuesten Arbeiten von Isa Genzken vor, ihre Säulen, die die Eigenheiten der modernen Architektur aufnehmen. Als gebäudeartige Skulpturen bringen sie das Außen in den Innenraum, sie synthetisieren, so Anke Kemkes, »was in den historischen Originalen im Nebeneinander der Avantgardeauffassungen gedeihen konnte: Minimal und Pop« (die tageszeitung). Zur Künstlerin: Isa Genzken *1948 in Bad Oldesloe. 1969-1971 Hochschule für Bildende Künste, Hamburg. 1971-1973 Hochschule für Bildende Künste, Berlin. 1973-1977 Staatliche Kunstakademie Düsseldorf. Verschiedene Lehraufträge und Gastprofessuren. Zahlreiche Ausstellungen, darunter 1982 und 1992 Teilnahme an der documenta in Kassel. Lebt und arbeitet seit 1996 in Berlin.