Elizabeth PeytonDas Hauptthema der amerikanischen Malerin Elizabeth Peyton ist das Portrt. Auf der Liste ihrer Modelle finden sich einerseits Freunde und Bekannte, andererseits Berhmtheiten wie etwa Prinzessin Diana, Andy Warhol oder Leonardo DiCaprio. Als Vorlagen fr ihre kleinformatigen, scheinbar realistischen Bilder dienen Elizabeth Peyton sowohl ffentliche, aus Medien entnommene Fotografien, als auch private, selbst aufgenommene. Allen ihren Werken gemeinsam ist
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Das Hauptthema der amerikanischen Malerin Elizabeth Peyton ist das Porträt. Auf der Liste ihrer Modelle finden sich einerseits Freunde und Bekannte, andererseits Berühmtheiten wie etwa Prinzessin Diana, Andy Warhol oder Leonardo DiCaprio. Als Vorlagen für ihre kleinformatigen, scheinbar »realistischen« Bilder dienen Elizabeth Peyton sowohl »öffentliche«, aus Medien entnommene Fotografien, als auch «private«, selbst aufgenommene. Allen ihren Werken gemeinsam ist eine spürbare Intimität, was sich auch in den Werktiteln widerspiegelt, die meist nur die Vornamen der Modelle preisgeben. Getragen werden die Porträts von einer unterschwelligen Suche nach zerbrechlicher Schönheit und immerwährender Jugendlichkeit - Eigenschaften, die atmosphärisch an die Kunst des Fin de siècle nach 1890 erinnern. Peytons Bilder führen in diese Gefühlswelt eher ironisch als nostalgisch ein, wobei sie die Frage nach der Bedeutung der medial verbreiteten Bilder stellen. Der Band präsentiert mit etwa 70 Gemälden, Zeichnungen, Fotos und Grafiken eine breite Auswahl ihrer Werke. Zur Künstlerin: Elizabeth Peyton *1965 in Danbury, Connecticut. Studium an der School of Visual Arts, New York. Lebt und arbeitet in New York. Ausstellung: Deichtorhallen Hamburg 28.9.2001-13.1.2002