Der Mann mit der PostkarteVor ber 40 Jahren begann die bis heute whrende Sammelleidenschaft von Ute und Rudolf Scharpff. Ihr uneingeschrnktes Interesse gilt der zeitgenssischen Kunst: Sie ist das grte Abenteuer, verlangt den grten Sprsinn, den engsten Kontakt mit den Produzenten, die sorgfltigste Abwgung, so Rudolf Scharpff. Die erste Liebe entflammte in den sechziger Jahren fr die Nouveaux Ralistes und Zero mit ihrem Gromeister Yves Klein. Eine Kollektion von Werken New
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Vor über 40 Jahren begann die bis heute währende Sammelleidenschaft von Ute und Rudolf Scharpff. Ihr uneingeschränktes Interesse gilt der zeitgenössischen Kunst: »Sie ist das größte Abenteuer, verlangt den größten Spürsinn, den engsten Kontakt mit den Produzenten, die sorgfältigste Abwägung«, so Rudolf Scharpff. Die erste Liebe entflammte in den sechziger Jahren für die »Nouveaux Réalistes« und »Zero« mit ihrem »Großmeister« Yves Klein. Eine Kollektion von Werken New Yorker Graffiti-Künstler und amerikanischer Maler der achtziger und neunziger Jahre wie Robert Gober, Mike Kelly, Jeff Koons und Christopher Wool, heute als Dauerleihgabe in der Hamburger Kunsthalle zu sehen, belegen eine neue Sammelepoche. Die aktuelle Begeisterung gilt einer Generation von Malern, die seit Ende der neunziger Jahre von sich reden machte, unter ihnen Franz Ackermann, Neo Rauch und Daniel Richter. In diesem Buch wird die sammlerische Tätigkeit von Ute und Rudolf Scharpff zu einem anschaulichen Erlebnis. Rudolf Scharpff selbst erzählt fesselnd und detailreich die Geschichte über die Entstehung der Sammlung und erörtert darüber hinaus grundsätzliche Fragen zum Thema Kunstsammeln.