Ich bin eine Kämpferinberlebensgro und knallbunt die Rede ist natrlich von den Nana Figuren, die die franko amerikanische Knstlerin Niki de Saint Phalle in den 1960er Jahren weltweit bekannt machten. Doch schon vor der Ausgestaltung ihres ikonischen Markenzeichens, das Lebensfreude und ein utopisches Gegenbild weiblicher Identitt ausdrckt, war das Sujet der Frau das zentrale Thema ihrer Kunst. Anhand von Gemlden, Assemblagen, Skulpturen, Lithografien und Zeichnungen nimmt
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Überlebensgroß und knallbunt – die Rede ist natürlich von den Nana-Figuren, die die franko-amerikanische Künstlerin Niki de Saint Phalle in den 1960er-Jahren weltweit bekannt machten. Doch schon vor der Ausgestaltung ihres ikonischen Markenzeichens, das Lebensfreude und ein utopisches Gegenbild weiblicher Identität ausdrückt, war das Sujet der Frau das zentrale Thema ihrer Kunst. Anhand von Gemälden, Assemblagen, Skulpturen, Lithografien und Zeichnungen nimmt der Katalog neben den Nanas endlich auch die weniger bekannten Frauengestalten, die in verschiedenen sozialen Rollen eingebunden sind, in den Blick – die Frau als Göttin, Braut, Gebärende, Mutter sowie als alternde Frau. Zugleich vollzieht er die Entwicklung von Niki de Saint Phalles kämpferischer Auseinandersetzung mit politischen Konflikten ihrer Zeit und tradierten Rollenbildern nach. »Ich wollte, dass die Außenwelt auch mir gehörte. Sehr jung erhielt ich die Botschaft, dass Männer Macht hatten, und die wollte ich.«
Ausstellung: Museum Ostwall im Dortmunder U, 10.12.2016–23.4.2017